Erfahrungsbericht von unserem AuPair Viivi aus Finnland

Viivi, Finnland

Mein Au-Pair-Jahr in Finnland Da ich schon oft in Finnland im Urlaub war, wollte ich nach meinem Abitur für längere Zeit dort leben, um das Land und die Sprache besser kennenzulernen. Da ich sehr gerne Zeit mit Kindern verbringe und mich bereits über das Konzept eines Au-Pair-Jahres informiert hatte, war für mich schnell klar, dass ich mein Jahr als Au-Pair in Finnland verbringen wollte. Auf der Suche nach einer passenden Au-Pair-Agentur, die Finnland als Gastland anbietet, bin ich auf Colbi gestoßen. Die Agentur hat mir dabei geholfen, eine Gastfamilie zu finden, und mich auch während meines gesamten Aufenthalts unterstützt. Die erste Familie, mit der ich telefoniert habe, war so herzlich und einladend, dass ich mich sofort für sie entschieden habe, ohne weiter nach anderen Gastfamilien zu suchen. Nur wenige Wochen später begann mein Abenteuer und ich reiste nach Finnland. Ankunft und erste Eindrücke Am Flughafen wurde ich von meiner Gastmutter und den drei Kindern abgeholt. Nach der Ankunft zu Hause haben wir gemeinsam zu Abend gegessen und sind anschließend mit dem Hund spazieren gegangen. Von Anfang an habe ich mich in der Familie wohlgefühlt. In den ersten Wochen lag mein Fokus darauf, eine Bindung zu den Kindern aufzubauen. Wir haben viel gespielt und Zeit miteinander verbracht. Erst nach und nach kamen Haushaltsaufgaben dazu, wie zum Beispiel Wäsche waschen, die Betten der Kinder neu beziehen und einmal pro Woche kochen. Diese Eingewöhnungszeit hat mir sehr geholfen, da ich erst eine enge Beziehung zu den Kindern aufbauen konnte, bevor ich weitere Aufgaben übernahm. Außerdem habe ich die Kinder von der Schule abgeholt und sie zu ihren Freizeitaktivitäten gebracht.

Mein Alltag als Au-Pair

Morgens und vormittags hatte ich immer frei. Das bedeutete, dass ich nicht mit den Kindern aufstehen musste – ihre Eltern übernahmen morgens die Betreuung und brachten sie zur Schule. An drei Vormittagen pro Woche besuchte ich einen Finnisch-Sprachkurs in Helsinki, der mir nicht nur beim Spracherwerb half, sondern mir auch die Möglichkeit gab, mehr über das Land und seine Kultur zu lernen. Mein Arbeitstag begann meistens zwischen 14 und 15 Uhr, abhängig davon, wann die Kinder aus der Schule kamen. Den Nachmittag und Abend verbrachte ich mit ihnen – wir spielten gemeinsam, ich half bei den Hausaufgaben und begleitete sie zu ihren Hobbys.

Freizeit und Reisen

An den Wochenenden hatte ich immer frei. Oft fuhr ich mit meiner Gastfamilie zu ihrem Ferienhaus, was eine schöne Möglichkeit war, noch mehr von Finnland zu sehen. An anderen Wochenenden traf ich mich mit anderen Au-Pairs in der Stadt. Ich nutzte die freie Zeit auch für größere Ausflüge. So fuhr ich mit der Fähre nach Tallinn (Estland) und besuchte verschiedene Städte in Finnland, darunter Jyväskylä, Turku, Porvoo und Rovaniemi. Die Wochenenden boten eine tolle Gelegenheit, das Land noch besser kennenzulernen und verschiedene Regionen zu erkunden.

Fazit

Während meines insgesamt 8-monatigen Au-Pair-Jahres sind mir nicht nur die Kinder, sondern auch das Land sehr ans Herz gewachsen – ich weiß jetzt schon, dass ich es vermissen werde. Ich bereue meine Entscheidung für ein Au- Pair-Jahr in Finnland kein bisschen. Diese Erfahrung hat mich persönlich wachsen lassen, mir die Möglichkeit gegeben, das Land zu entdecken, und ich hatte das Glück, bei einer wunderbaren Gastfamilie zu leben.

March 31, 2026

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