Wie verhalte ich mich an besten bei meiner Gastfamilie?

Die Kommunikation zwischen Dir und Deiner Gastfamilie ist sehr wichtig. Falls du Allergien hast, wissen sie davon schon durch deinen Bewerbungsbogen aber weise sie am besten nochmal darauf hin. Falls du bestimmte Dinge nicht essen möchtest ist es besser diese zu äußern bevor du am Tisch sitzt und in deinem Essen stocherst weil es dir nicht schmeckt. Du solltest in diesem Bereich offen sein, da Du eine längere Zeit mit Deiner Gastfamilie verbringt. Irgendwann kommt es sowieso raus. Im Gegenzug werden sie Dir erklären was sie möchten und was nicht. Hier ist es wichtig offen zu sein auch wenn es für Dich mal nicht nachvollziehbar ist. Jeder Mensch ist anders und jede Familie hat seine Eigenheiten.

Nimm an gemeinsamen Mahlzeiten teil! Das sorgt für ein Band zwischen Dir und deinen Gegenüber. Hier wird oft vom Alltag erzählt oder was die Kinder in der Schule gemacht haben. Du kannst hier spaßig neue Wörter kennen lernen. Es ist oft der Teil des Tages an dem man sich austauschen kann oder auch den Tagesplan weiter gibt. Koch doch auch einfach mal eine Mahlzeit die es bei Dir oft zu Hause gibt. Es ist etwas neues und aufregendes für alle, auch für Dich. Der erste kulturelle Austausch läuft oft über das Essen in den Familien. So kann man beispielsweise eine Mahlzeit zu einer kleinen Reise machen.  

Auch wenn Du für die Zeit als AuPair bezahlt wirst bist du während deines Aufenthalts ein Teil der Familie. Halte Dich hierbei an den Zeitplan der Familie. Sei pünktlich zum Essen und halte deine Zeitpläne ein. Wenn Du an einem Tag nicht da bist gib deiner Familie rechtzeitig bescheid. Wenn Du unterwegs bist und eine Bahn verpasst hast und später kommst, gib deiner Familie bescheid. Du darfst nicht vergessen, dass sie sich um Dich Sorgen machen.

Nicht alles wird so laufen wie Du es von zu Hause kennst. Sei offen für neue Dinge. Nicht alles wird Dir gefallen aber auch das gehört zu kulturellen Unterschieden. Du hast Dich dafür entschieden ein neues Land kennen zu lernen und es gehört auch dazu, dass man nicht alles mag. Du musst nicht alles gutheißen aber es akzeptieren. Es wird dafür sorgen, dass du in Zukunft offener und entspannter auf Menschen zugehst. Es heißt auch nicht, dass Du alle Änderungen aus deiner Zeit als AuPair für dein zukünftiges Leben übernehmen musst. Aber nicht jede Änderung ist schlecht und du wirst sehen, dass du daran wächst.

Achte auf deine Manieren! Du bist zwar Teil einer Familie für eine längere Zeit aber es sind trotzdem nicht Deine Eltern. Sorge dafür das Du z.B. das Badezimmer wieder ordentlich verlässt oder Du beim auspacken der Einkäufe behilflich ist. Du solltest auch an den Freizeitaktivitäten der Familie teilnehmen. So lernst Du die Familie noch besser kennen und hast auch die Möglichkeit neue Leute kennen zu lernen. Es schweißt Dich mit deiner Gastfamilie zusammen und je mehr du mit ihnen zusammen erlebst, desto mehr fühlt es sich wie eine Familie an.

Du solltest respektvoll mit der Beziehung zu Deiner Gastfamilie umgehen. Wenn Du Freunde zu Dir einladen möchtest dann sprich das vorher mit Deiner Gastfamilie ab. Ebenso , wenn Du jemanden zu essen mitbringen möchtest oder einen Übernachtungsgast haben möchtest. Dasselbe würdest du bei Deinen Eltern tun. Als ist es hier legitim dies mit ihnen abzusprechen.

Falls Probleme auftauchen versuch es mit einer offenen und ehrlichen Diskussion. Versuche Dir das Anliegen deiner Gastfamilie anzuhören und sachlich darauf zu reagieren. Im Laufe eines Aufenthaltes kann es schon mal zu kleinen Problemen oder Missverständnissen kommen, die aber durch ein offenes Gespräch oft schnell und unkompliziert gelöst werden. Hier sollte man auch mal einen Fehler zugeben können, wenn dieser gemacht wurde. Es wird Dir keiner den Kopf abreißen.

Nicht alles was du während deines Aufenthalts erlebst wirst du gut finden, sei es ein bestimmtes Gericht oder die Musikrichtung der Gastfamilie oder Hobbies. Du musst auch nicht bei allem Feuer und Flamme sein. Denk aber immer daran, dass deine Aufenthaltsdauer begrenzt ist und Du nach ein paar Monaten wieder nach Hause fährst. Du kannst dann

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